Arturia MicroFreak – der „Algorithmic Synthesizer“

Brot und Spiele für das Volk. In diesem Fall eher Gewürze und Action. Auch ok. Der Arturia MicroFreak ist ein hybrider Kleinsynthesizer. Digitale Oszillatoren, analoges Filter. Kennen wir. Doch die PCB-Tastatur (Leiterplatte) sowie jene „Spices“ (Gewürze) und „Dices“ (Würfel/Zufälle) machen den MicroFreak zu einem spannenden Synthesizer-Konzept, mit dem Arturia offenbar wieder einen „großen Wurf“ landet …

1 Kilo wiegt der MicroFreak. Sehr sportlich. Und bei einer Breite von 31 Zentimetern passt er in (fast) jede Notebook-Tasche. Die Details:

  • Synthesizer mit 192 Presets und 128 Factory Sounds
  • 11 Oszillator-Typen (digital) mit verschiedenen Modes und Open Source Engine
  • Analoges State Variable Filter (Low Pass, Band Pass, High Pass)
  • ADSR Hüllkurve mit Loop-Funktion
  • LFO (Sine, Tri, Saw, Square, Random, Slew Random)
  • Modulationsmatrix (5 Quellen, 7 Ziele)
  • Monophon oder Paraphon (bis zu 4 Stimmen)
  • 25-Noten Leiterplatten-Keyboard mit polyphonem Aftertouch
  • 64-Step Sequencer, Arpeggiator
  • CV / Gate / Mod Ausgänge
  • USB, Clock und MIDI

Glückliche Unfälle? Das klingt kurios: „Record up to four automations, edit notes per step or use the innovative Spice and Dice sequencer functions to find happy accidents.“ (arturia.com)

Im Detail sieht alles rund um den MicroFreak spannend aus. Zunächst die Oszillator-Typen: „Physical modelling, wavetable synthesis, virtual analog, there is nothing as complete and exciting as the MicroFreak oscillator on the market.“ (arturia.com)

Weiter das Filter à la Oberheim SEM (womit wir wieder bei den Gewürzen landen): „Inspired by the trailblazing 12-dB Oberheim SEM filter, you can make MicroFreak’s filter scream or whisper to taste.“ (arturia.com)

Und ja, der keineswegs würzige Preis: 299 Euro.


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Klangliche Eindrücke und die zugehörige Action gibt es im folgenden Video:

Arturia MicroFreak

Monophoner / Paraphoner Hybrid-Synthesizer
1-4 Stimmen

Preis: 299 Euro

Website Hersteller:
www.arturia.com

Kategorie Allgemein

“Es genügt, einen Ton schön zu spielen” sagte der Komponist Arvo Pärt im Jahre 2005. Diese Aussage ist ebenso einfach wie ich auch exzellent: Es braucht kein Meer an Tönen, denn entscheidend ist der Klang. Dass so mancher Vintage-Synthesizer der 70er und 80er Jahre teils unerreicht hochwertige Klänge liefert, steht außer Frage. Doch tatsächlich leben wir “heute” in einer nahezu perfekten Zeit. Einerseits hat man – mehr oder weniger – noch Zugriff auf die Vintage Analogen, andererseits wird auch bei Neugeräten die wichtige Komponente des hochwertigen Klanges wieder zunehmend berücksichtigt. Doepfer, Cwejman, Synthesizers.com, MacBeth, Moog, GRP, Studio Electronics, COTK, John Bowen und andere Hersteller bauen hervorragende Synthesizer, die den “Klassikern” in nichts nachstehen. All diesen (alten wie neuen) “großartigen” Instrumenten ist Great Synthesizers gewidmet. _________________________________________________________ In 2005 composer Arvo Pärt said: “Playing one tone really well is enough”. In other words, it is sufficient to play one tone 'beautifully'. I agree with that. All musical efforts are focused on the sound itself. Although I studied classical music (piano and drums), it’s the electronic sound that inspires me. Synthesizers are the epitome of new sounds and exciting tonal spheres. Today, many companies produce high-quality - excellent! - synthesizers: Doepfer, Cwejman, MacBeth, Moog, GRP, Synthesizers.com, COTK, Studio Electronics, John Bowen and others. It's their products I'm really interested in ... apart from Vintage Synthesizers, which I have been collecting for 20 years. Subsequent to our former websites Bluesynths and Blogasys, Peter Mahr and I have now created GreatSynthesizers. We hope you like it.

1 Kommentare

  1. Der Synth ist so niedlich, wer kann da schon nein sagen. Passt prima zum Impact von Arturia. Habe den Freak schon bestellt und bin gespannt was da noch kommt. Weil der Microfreak ist ja erst der Anfang der neuen Serie.

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