Korg Prologue-16 / Prologue-8: Neue Analog-Ära?

Dumme Frage, könnte man meinen. Tatsache ist: Korg bewirbt den polyphonen Prologue mit „Sounds, die über (das Potenzial) existierender Analogsynthesizer hinausgehen“.

Sei es, wie es sei. Der Korg Prologue sieht sehr (!) gelungen aus. Eine interessante Mischung aus klarer Struktur, traditionellen Elementen und neuen Aspekten.

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Einige der augenfälligen, äußerst positiven Aspekte von Prologue-16 / Prologue-8

  • Beachtliche Polyphonie: 8 bzw. 16 (!) analoge Stimmen
  • Keyboard-Tasten in Standard-Größe: 4 Oktaven bzw. 5 Oktaven
  • Rückkehr zu den beiden klassischen Wheels (PB und MW)
  • Integriertes Netzteil mit Standard 3-Pol-Anschluss
  • Arpeggiator, Poly, Mono, Chord, etc.
  • 2 VCOs + Multi-Engine pro Stimme
  • Schlichtes, elegantes und übersichtliches Design
  • Made in Japan

Korg-Prologue-16-02

Preislich liegt der „große“ Prologue bei 2000 USD. Das ist ein sehr anständiger Preis für einen 16-stimmigen Analogsynthesizer mit 5 Oktaven. Wer mit weniger Stimmen und 4 Oktaven-Keyboard auskommt, der wird Gefallen am Prologue-8 finden …

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Die bereits verfügbaren Demo-Videos von Korg lassen die Vorfreude auf den Prologue nochmals steigen. Schön klingt er. Einfach gut und – noch nicht näher definierbar – eigenständig.

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Kategorie Allgemein

“Es genügt, einen Ton schön zu spielen” sagte der Komponist Arvo Pärt im Jahre 2005. Diese Aussage ist ebenso einfach wie ich auch exzellent: Es braucht kein Meer an Tönen, denn entscheidend ist der Klang. Dass so mancher Vintage-Synthesizer der 70er und 80er Jahre teils unerreicht hochwertige Klänge liefert, steht außer Frage. Doch tatsächlich leben wir “heute” in einer nahezu perfekten Zeit. Einerseits hat man – mehr oder weniger – noch Zugriff auf die Vintage Analogen, andererseits wird auch bei Neugeräten die wichtige Komponente des hochwertigen Klanges wieder zunehmend berücksichtigt. Doepfer, Cwejman, Synthesizers.com, MacBeth, Moog, GRP, Studio Electronics, COTK, John Bowen und andere Hersteller bauen hervorragende Synthesizer, die den “Klassikern” in nichts nachstehen. All diesen (alten wie neuen) “großartigen” Instrumenten ist Great Synthesizers gewidmet. _________________________________________________________ In 2005 composer Arvo Pärt said: “Playing one tone really well is enough”. In other words, it is sufficient to play one tone 'beautifully'. I agree with that. All musical efforts are focused on the sound itself. Although I studied classical music (piano and drums), it’s the electronic sound that inspires me. Synthesizers are the epitome of new sounds and exciting tonal spheres. Today, many companies produce high-quality - excellent! - synthesizers: Doepfer, Cwejman, MacBeth, Moog, GRP, Synthesizers.com, COTK, Studio Electronics, John Bowen and others. It's their products I'm really interested in ... apart from Vintage Synthesizers, which I have been collecting for 20 years. Subsequent to our former websites Bluesynths and Blogasys, Peter Mahr and I have now created GreatSynthesizers. We hope you like it.