Arturia RackBrute: praktisch – gut – mobil

Ok, ein kurze Phase der Enttäuschung war nicht zu leugnen. Irgendwann soll ja der polyphone Brute kommen … aber das passiert wohl erst auf der NAMM.

Der RackBrute ist ein rein mechanisches System, das die beiden Pole BRUTE und MODULAR in einer Einheit verbindet. Optisch wie mechanisch gut gelöst. Der „Clou“ wäre natürlich eine Stromversorgung des Racks via MiniBrute 2 gewesen … aber ok, es bleibt eben bei der mechanischen Verkoppelung der Elemente.

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Durch die Vielseitigkeit des Konzepts kann der RackBrute „nur“ für Modular-Racks, oder aber auch – wie im Bild zu sehen – als Koppelung von MiniBrute2 und externen Modulen dienen. Dank des sehr großzügigen Patch-Panels des neuen MiniBrute dürfte dieses Gesamt-Paket eine große Anhängerschaft finden.

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Immerhin kann man nun auf kleinen Raum eine komplette Klang-Einheit perfekt – und ästhetisch ansprechend – verknüpfen. Zusammengeklappt lässt sich der RackBrute – mit Modular-Rack und MiniBrute 2S beispielsweise – bequem als Quasi-Koffer tragen. Dabei dürfte die Club-Szene als vorrangige Zielgruppe im Visier von Arturia stehen …

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Bleibt noch abzuwarten, ob Arturia selbst auf den Zug der Eurorack-Module aufspringt. Was aber – zugegeben – nicht ganz zu erwarten ist. Zu umfassend ist das bereits verfügbare Angebot an Modulen unterschiedlichster Hersteller. Doch mit dem RackBrute ist die Türe offen und die Verbindung von Arturia-Synthesizern zu externen Modulen gegeben. Ein schlaues Konzept.

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Der RackBrute ist in 3 HE …

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Arturia-RackBrute-04

… und in 6 HE verfügbar …

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Kategorie Allgemein

“Es genügt, einen Ton schön zu spielen” sagte der Komponist Arvo Pärt im Jahre 2005. Diese Aussage ist ebenso einfach wie ich auch exzellent: Es braucht kein Meer an Tönen, denn entscheidend ist der Klang. Dass so mancher Vintage-Synthesizer der 70er und 80er Jahre teils unerreicht hochwertige Klänge liefert, steht außer Frage. Doch tatsächlich leben wir “heute” in einer nahezu perfekten Zeit. Einerseits hat man – mehr oder weniger – noch Zugriff auf die Vintage Analogen, andererseits wird auch bei Neugeräten die wichtige Komponente des hochwertigen Klanges wieder zunehmend berücksichtigt. Doepfer, Cwejman, Synthesizers.com, MacBeth, Moog, GRP, Studio Electronics, COTK, John Bowen und andere Hersteller bauen hervorragende Synthesizer, die den “Klassikern” in nichts nachstehen. All diesen (alten wie neuen) “großartigen” Instrumenten ist Great Synthesizers gewidmet. _________________________________________________________ In 2005 composer Arvo Pärt said: “Playing one tone really well is enough”. In other words, it is sufficient to play one tone 'beautifully'. I agree with that. All musical efforts are focused on the sound itself. Although I studied classical music (piano and drums), it’s the electronic sound that inspires me. Synthesizers are the epitome of new sounds and exciting tonal spheres. Today, many companies produce high-quality - excellent! - synthesizers: Doepfer, Cwejman, MacBeth, Moog, GRP, Synthesizers.com, COTK, Studio Electronics, John Bowen and others. It's their products I'm really interested in ... apart from Vintage Synthesizers, which I have been collecting for 20 years. Subsequent to our former websites Bluesynths and Blogasys, Peter Mahr and I have now created GreatSynthesizers. We hope you like it.