Moog DFAM – analoger Percussion-Synthesizer

Diesmal kein Minimoog, kein Phatty, nein – ein richtiger Drumcomputer schwappt über den Atlantik an das europäische Festland. Der DFAM (Drummer From Another Mother) kann als Stand-Anlog Gerät oder im 3 HE Modularsystem verwendet werden. Besonders elegant sieht natürlich die Kombination mit dem Moog MOTHER-32 Synthesizer aus.

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Das Konzept des Drumcomputers ist klassisch und dennoch flexibel: 2 analoge Oszillatoren und Noise sorgen für die nötigen Sounds, die angefügte Patchbay kann – muss aber nicht – verwendet werden.

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Der DFAM im Detail:

KLANGERZEUGUNG: Analog
KLANGQUELLEN: 2 Oszillatoren (Puls und Dreieck), Noise, Audio-Eingang

SEQUENCER: 8 Schritte mit Tonhöhe und VEL pro Schritt
SEQUENCER CONTROLS: Tempo, Run/Stop, Trigger, Advance

FILTER: 20Hz-20kHz Low Pass / High Pass 4-Pole Transistor Ladder Filter
ENVELOPES: VCO Env, VCF Env, VCA Env

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PATCHBAY: 24 x 3.5mm Buchsen
INPUTS: Trigger, VCA CV, Velocity, VCA Decay, External Audio, VCF Decay, Noise Level, VCO Decay, VCF Mod, VCO 1 CV, 1→2 FM Amount, VCO 2 CV, Tempo, Run/Stop, Advance/Clock.
OUTPUTS: VCA, VCA EG, VCF EG, VCO EG, VCO 1, VCO 2, Trigger, Velocity, Pitch.

AUDIO OUTPUT: ¼” TS Line / ¼” TRS Kopfhörer (gemeinsame Buchse)

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Das Paket DFAM und MOTHER-32 sieht in der Tat erfrischend aus. Auch wenn es hie und da (speziell beim Synthesizer) gewisse Einschränkungen gibt: Als Bastel- und Groove-Ecke ist das Moog-Paket ein Hingucker und Klang-Performer.

Im folgenden Video wird – wie zu erwarten – die „künstlerische Freiheit“ rund um den DFAM in den Mittelpunkt gestellt:

Weitere Info:

Kategorie Allgemein

“Es genügt, einen Ton schön zu spielen” sagte der Komponist Arvo Pärt im Jahre 2005. Diese Aussage ist ebenso einfach wie ich auch exzellent: Es braucht kein Meer an Tönen, denn entscheidend ist der Klang. Dass so mancher Vintage-Synthesizer der 70er und 80er Jahre teils unerreicht hochwertige Klänge liefert, steht außer Frage. Doch tatsächlich leben wir “heute” in einer nahezu perfekten Zeit. Einerseits hat man – mehr oder weniger – noch Zugriff auf die Vintage Analogen, andererseits wird auch bei Neugeräten die wichtige Komponente des hochwertigen Klanges wieder zunehmend berücksichtigt. Doepfer, Cwejman, Synthesizers.com, MacBeth, Moog, GRP, Studio Electronics, COTK, John Bowen und andere Hersteller bauen hervorragende Synthesizer, die den “Klassikern” in nichts nachstehen. All diesen (alten wie neuen) “großartigen” Instrumenten ist Great Synthesizers gewidmet. _________________________________________________________ In 2005 composer Arvo Pärt said: “Playing one tone really well is enough”. In other words, it is sufficient to play one tone 'beautifully'. I agree with that. All musical efforts are focused on the sound itself. Although I studied classical music (piano and drums), it’s the electronic sound that inspires me. Synthesizers are the epitome of new sounds and exciting tonal spheres. Today, many companies produce high-quality - excellent! - synthesizers: Doepfer, Cwejman, MacBeth, Moog, GRP, Synthesizers.com, COTK, Studio Electronics, John Bowen and others. It's their products I'm really interested in ... apart from Vintage Synthesizers, which I have been collecting for 20 years. Subsequent to our former websites Bluesynths and Blogasys, Peter Mahr and I have now created GreatSynthesizers. We hope you like it.