Waldorf & Wöhrmann entwickeln neuen iPad-Synthesizer

Waldorf iPad-Synthesizer

Waldorf iPad-Synthesizer

Pressemitteilung:

Auf der einen Seite die lange Tradition im Bereich der Wavetable-Synthese – von den ersten PPG-Synthesizern bis hin zu den neuesten Entwicklungen in Sachen Blofeld und Largo – und auf der anderen Seite die große Erfahrung mit der iPad-Synthese von Rolf Wöhrmann von Tempo Rubatos. Da war es nur logisch, das Wavetable-Konzept zum iPad zu bringen, das als mobile Plattform für professionelle und semi-professionelle Musiker und Produzenten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Dank ausgefuchster Gestensteuerung und reichlich vorhandener grafischer Leistung  ist das iPad ideal dafür geeignet, die Wavetable-Synthese auf ein neues Level zu heben. Erstmals wird es möglich sein, in die Tiefen der Wavetables einzutauchen und deren klanglichen Inhalt dank fortgeschrittener 3D-Techniken sichtbar zu machen.

Doch die Kooperation von Waldorf und Tempo Rubato, auch bestens bekannt von der NLog-Synthesizer-Produktlinie, geht noch weiter: Die Anwendung wird auch neue Möglichkeiten der Sound-Manipulation bieten, die auf den allerneusten Spektral-Forschungen von Waldorf basieren.

Völlig neue und ungehörte Sounds

Eine innovative Herangehensweise an die Wavetable-Synthese erlaubt die Transposition des Spektrums und die Balance periodischer oder geräuschhafter Spektren völlig unabhängig von der Wellenposition. Dadurch wird die bestehende Wavetable-Technologie um gleich zwei neue Dimensionen bereichert und ermöglicht Formant-Verschiebungen und zahlreiche andere bislang ungehörte Sounds. Zusätzlich wird auch die Zahl und Länge der Wellen in einem Wavetable nicht länger begrenzt sein, wie es in klassischen Wavetable-Instrumenten der Fall ist. Die Zeit der Wavetable-Synthese V2.0 ist angebrochen!

Die App wird eine riesige Zahl von Hardware-MIDI-Interfaces unterstützen – so etwa sämtliche Core-MIDI-kompatiblen Interfaces von beispielsweise IK Multimedia, iConnectMIDI , Line6‘ MIDI Mobilizer II, Alesis‘ ioDock, Apples Camera Connection Kit, außerdem proprietäre Interfaces wie etwa Akais SynthStation.

App Collaboration-Standards wie Sonomas Audio Copy/Paste, Intuas Audio Pasteboard und Virtual Core MIDI werden ebenso unterstützt werden wie der anstehende Audiobus-Standard und KORGs WIST-Synchronisations-Technologie.

Joachim Flor, Geschäftsführer der Waldorf Music GmbH freut sich: „Wir sind wirklich begeistert über die Zusammenarbeit mit Rolf Wöhrmann von Tempo Rubato. Angesichts seiner großen Erfahrung in der iPad-Synthese planen wir als Erscheinungstermin für diesen wunderbaren Synthesizer den Sommer 2012. Ab da wird er dann in Apples App-Store verfügbar sein. Das sind auf jeden Fall sehr spannende Zeiten!“

Auch Rolf Wöhrmann freut sich auf die Herausforderung: „Die Kooperation mit Waldorf Music und den Waldorf-Entwicklern ist für mich eine große Ehre. Die Kombination von Waldorfs langer Geschichte in der Wavetable-Synthese mit den neuen, innovativen Möglichkeiten des iPad wird einen ganz erstaunlichen Synthesizer für Musiker, Sound-Designer und Producer hervorbringen.“

Kategorie 2012, Allgemein

Es muss Mitte der 70er Jahre gewesen sein, als ich das erste Mal “Switched on Bach” von Walter/Wendy Carlos gehört habe. Seitdem haben Elektronische Musik und Synthesizer nichts an Faszination und Vielfalt in ihren Ausdrucksmöglichkeiten für mich verloren. Der Haptik wegen und wohl auch bedingt durch meine Wurzeln, gebe ich nach wie vor Hardware den Vorzug, selbst wenn die Qualität so mancher Plug-Ins mittlerweile beeindruckend ist. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben eine neue Generation an Klangschaffenden und Musikern hervorgebracht, die wie es scheint nun wiederum der Faszination der alten analogen Instrumente erliegen. Genau in diesem Spannungsfeld soll sich der Inhalt unseres Magazins wieder finden. ________________________________________________________ It must have been the middle of the 70′s when I first heard “Switched on Bach” by Walter/Wendy Carlos. Since then, electronic music and synthesizers have lost none of their fascination and variety in their means of expression for me. Because of the tangibility of it and probably also due to my roots, I still prefer hardware, even if the quality of some plug-ins is now impressive. The developments of recent years have spawned a new generation of sound professionals and musicians, who seem to again succumb to the fascination of old analog instruments. It is precisely in this area of tension that the content of our magazine can be found.