SUPERBOOTH19 – Synthmesse Berlin (Teil 2)

Nachdem Teil 1 mit einem Besuch bei Moog Music endete, bleiben wir gleich in amerikanischen Gefilden. Eine äußerst bemerkenswerte Persönlichkeiten in der Synthesizer-Landschaft ist Dave Rossum. Wir treffen den US-Amerikaner bei der Präsentation seiner neuesten Eurorack-Module …

Hochwertig verarbeitet und im klassischen Silber-Look: Die Rossum-Module erinnern natürlich – nicht ganz zufällig – an das legendäre EMU System der 70er-Jahre …

Ein Schritt um die Ecke führt uns zum MOTOR SYNTH, einem der ungewöhnlichsten Instrumente der SuperBooth. Ein elektromechanischer Synthesizer …

Black Corporation ist in aller Munde. Das Unternehmen fertigt hochwertige Synthesizer-Clones im 19-Zoll-Format. Wie den CS-80 Clone „Deckard’s Dream“, den Polykobol Clone „KIJIMI“ oder den neu angekündigten Synthex Clone „Xerxes“ …

Nun, wer zum Musikmachen gerne Gesellschaft hat, dem sei der DUO Synth empfohlen …

Am Stand von MFB treffen wir Manfred Fricke. Der Meister lädt uns sogleich zu einem Foto mit Dieter Doepfer ein. Und er zeigt verschmitzt auf sein neuestes Werk, einen 8-stimmigen Desktop-Synthesizer mit 24 VCOs: MFB-SYNTH8.

Überraschend das Auftauchen eines Schlagzeugs. Pearl? Korg? Nun, eine Kooperation beider Firmen führte zu den e/Merge Electronic Drums …

Kurzes Zusammentreffen mit Kim Bjørn. Seine Bücher über Synthesizer, Modularsysteme und Effektgeräte sollten fester Bestandteil in der jeder Synthesizer-Literatur-Sammlung sein …

Natürlich fehlen auch die Global Player nicht. Roland ist vertreten, Korg ist dabei. Und Yamaha

Gut, den C15 von Nonlinear Labs gibt es schon ein paar Jahre am Markt. Doch im Gegensatz zu so manchen anderen Instrumenten, die als schnelle Mode-Erscheinung ein kaum wahrnehmbare Existenzspanne vorweise können, dürfte der C15 schon jetzt zu den wichtigsten Synthesizern der Musikgeschichte gehören.

Hier treffen wir auch Till Kopper, der – wie sollte es auch anders sein – natürlich ebenso einen C15 im Studio hat.

Soundforce produziert sein längerer Zeit MIDI-Controller für Software-Synths von bekannten Vintage-Klassikern. Und neuerdings auch Eurorack-Module. Echt analog, versteht sich …

Tom Carpenter verrät uns ein Geheimnis. Doch natürlich bleibt es vorerst geheim. Auf seinem Analogue Solutions Stand steht vor allem der aktuelle Synthesizer „Impluse Command“ im Mittelpunkt.

Einmal um die Ecke landen wir bei Axel Fischer und dem Schmidt Synthesizer. Das Erfolgsinstrument ist gerade in der dritten Auflage. Beide Varianten – die weiße und anthrazitfarbene Version – sind in der Ausstellung zu sehen …

Beinahe erschlagen von der Mächtigkeit des Schmidt Synthesizers streunen wir nun etwas ziellos durch die SuperBooth und sammeln weitere Eindrücke.

John von Kenton Electronics präsentiert seine neuesten MIDI-Module / MIDI-Patch Bays …

Tubbutec belebt die Sinne! Welch edle Aufgabe es doch ist, alte Synthesizer mit neuen Funktionen zu versehen. Die Tubbutec-Upgrades sind inzwischen in vielen Vintage-Synthesizern zu finden …

AJH alias Richard Quirk hat seinen festen Platz in der Modular-Szene gefunden. Die Module sind haptisch und klanglich von herausragender Qualität …

Noch etwas Farbe gefällig? Die bunten Lautsprecher-Systeme von Monkey-Banana sind ein absoluter Hingucker.

Nochmals eine Kurzvisite bei Sequential. Dave Smith scheint am Ende der SuperBooth doch etwas erschöpft zu sein …

Pulsar-23 sorgt für Aufregung. Der Drumcomputer von SOMA klingt nicht nur exzellent (und dabei keineswegs Mainstream), seine Sounds lassen sich über Metallklemmen auch klanglich umfassend verändern …

Ein Treffen mit Eric Synthwalker rundet unseren Besuch bei SuperBooth ab. Der Synthesizer-Sammler arbeitet für das französische Magazin Audiofanzine.

Letzte Eindrücke der gelungenen SuperBooth19 beenden diesen Bericht. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr …!!!


 

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Kategorie 2019, Veranstaltungen

“Es genügt, einen Ton schön zu spielen” sagte der Komponist Arvo Pärt im Jahre 2005. Diese Aussage ist ebenso einfach wie ich auch exzellent: Es braucht kein Meer an Tönen, denn entscheidend ist der Klang. Dass so mancher Vintage-Synthesizer der 70er und 80er Jahre teils unerreicht hochwertige Klänge liefert, steht außer Frage. Doch tatsächlich leben wir “heute” in einer nahezu perfekten Zeit. Einerseits hat man – mehr oder weniger – noch Zugriff auf die Vintage Analogen, andererseits wird auch bei Neugeräten die wichtige Komponente des hochwertigen Klanges wieder zunehmend berücksichtigt. Doepfer, Cwejman, Synthesizers.com, MacBeth, Moog, GRP, Studio Electronics, COTK, John Bowen und andere Hersteller bauen hervorragende Synthesizer, die den “Klassikern” in nichts nachstehen. All diesen (alten wie neuen) “großartigen” Instrumenten ist Great Synthesizers gewidmet. _________________________________________________________ In 2005 composer Arvo Pärt said: “Playing one tone really well is enough”. In other words, it is sufficient to play one tone 'beautifully'. I agree with that. All musical efforts are focused on the sound itself. Although I studied classical music (piano and drums), it’s the electronic sound that inspires me. Synthesizers are the epitome of new sounds and exciting tonal spheres. Today, many companies produce high-quality - excellent! - synthesizers: Doepfer, Cwejman, MacBeth, Moog, GRP, Synthesizers.com, COTK, Studio Electronics, John Bowen and others. It's their products I'm really interested in ... apart from Vintage Synthesizers, which I have been collecting for 20 years. Subsequent to our former websites Bluesynths and Blogasys, Peter Mahr and I have now created GreatSynthesizers. We hope you like it.

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