Wie so oft ist es auch hier purer Zufall und großes Glück, einem bisher unbekannten Instrument zu begegnen. Einem britischen Analogsynthesizer, handgemacht und klanglich vom Feinsten.

Es ist Anfang Mai 2013. Bei einem Routinebesuch auf eBay sticht der Trax RetroWave R-1 förmlich ins Auge. Schnell ist die Website ausfindig gemacht, der Hersteller zwecks Erwerb eines Exemplars kontaktiert und bereits wenige Tage später findet sich der RetroWave im heimischen Studio. Weiterlesen →
Der Roland Juno-60: Ein außergewöhnliches Instrument mit ausgezeichnetem Klang, viel Charme und großer Zuverlässigkeit. Optisch keineswegs so spektakulär und edel wie sein großer Bruder Jupiter-8, kann der kleine Juno dem legendären Jupiter in vielen klanglichen Bereichen durchaus das Wasser reichen.

Mehr noch, er übertrifft den berühmtesten aller polyphonen Roland-Synthesizer durch analogen Charme und unnachahmlichen Klangcharakter. Ohne Zweifel hat der große Jupiter mehr Kraft und Präsenz (16 VCOs sind nun mal eine klare Ansage), doch Dank des stereophonen Roland Chorus und Sub-Oszillators verfügt der bescheidene 6 DCO-Synthesizer Juno-60 über mehr Lebendigkeit und ja … eben Charme. Doch beginnen wir die Geschichte ganz von vorne … Weiterlesen →
Auf einmal war er da.

Der Waldorf Rocket Synthesizer ist vom Himmel gefallen, direkt in die Musikgeschäfte und im Streuflug weiter in viele heimische Studios. Ganz anders als sonst gab es keine langen Ankündigungen. Und ganz anders als sonst ist der Rocket ein Waldorf-Synthesizer voll gespickt mit Reglern und Schaltern. Ganz ohne Presets. Weiterlesen →
Wenn es nun heißt, der Roland SH-5 sei einer der besten Analog-Synthesizer aller Zeiten, so werden manche Leser sicher den Gedanken “Eh klar – schon wieder …” nicht los. Es gibt nunmal auffällig viele “beste” Instrumente. Doch Vergleiche von historischen (und gegenwärtigen) Analog-Synthesizern zeigen: Rolands SH-5 ist der “… best of that (SH-) bunch”, wie es Martin Newcomb in seinem Buch The Museum Of Synthesizer Technology treffend formuliert.

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Dunkelheit. EIN Spot geht an und richtet sich auf die Bühne, auf deren kleinem Siegerpodest ein nicht sehr attraktiver, grauer Koffer steht. „Meine Damen und Herrrrren …“ – der Spot erweitert sich, der Deckel des Koffers wird geöffnet – „… wir präsentieeeeeeren Ihnen den Moog Sonic Six. Eine Bestie, ein Saurier aus den Urzeiten der analogen Synthesizer, eine Legende!“ Zaghafter Applaus, der Deckel klappt wieder zu, Vorhang ab, die Saalbeleuchtung geht an.

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