Interview

Dieter Doepfer – Schöpfer
des A-100 Modular Systems

München, Juli 2013: Strahlender Sonnenschein, ein Himmel wie aus dem Bilderbuch, der perfekte Tag für jede Aktivität im Freien. Trotz Badewetters pilgern 50 begeisterte Modularfreaks zum A-100 Workshop von Dieter Doepfer. 3 Stunden währen die Einblicke in die Modulare Welt, in denen sich der Vortragende als versierter, kurzweiliger und humorvoller Referent auszeichnet. Wir haben die Gelegenheit genützt, Dieter um ein Interview zu bitten.

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Yves Usson – Mitentwickler
des Arturia MiniBrute

Yves Usson (aka yusynth)

Yves Usson (aka yusynth) vor zwei seiner Modular Systemen (links: sein selbst gebauter Modular Synthesizer, rechts: ein synthesizers.com Modular System)

GS: Yves bevor wir über den MiniBrute sprechen, kannst Du uns bitte ein wenig über Dich erzählen?

Yves Usson: Nun, ich bin 55 Jahre alt und lebe in Grenoble in den französischen Alpen. Schon als Kind fühlte ich mich von Wissenschaft und Technologie angezogen. Als Teenager (in den 70er Jahren), galt mein Interesse Radiogeräten und zu dem Zeitpunkt begann ich über Elektronik zu lernen, ein Selbststudium mittels Bücher und Zeitschriften. Nicht ganz zufällig wurde ich damit auch Leiter des Elektronik-Verbandes an meiner High-School. Nach dem Schulabschluss ging es an die Universität, wo ich zwei langweilige Jahre in der Medizin verbrachte, bevor ich zur Biologie wechselte. Dort habe ich alle Prüfungen in Zell- und Molekular-Biologie absolviert und schloss 1985 mit dem Doktorat ab.

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John Bowen – Entwickler
des SOLARIS Synthesizers

Ein glücklicher John Bowen mit seinem Instrument

Ein glücklicher John Bowen mit dem Solaris

GS: Seit der Ankündigung und der eigentlichen Veröffentlichung des SOLARIS ist einige Zeit vergangen. Kannst Du uns etwas über die Gründe hierzu erzählen?

John Bowen: Ja, da gibt es zwei Hauptgründe warum wir einige Verzögerungen hatten. Zu den entscheidenden Zeitpunkten fehlte entweder die Finanzierung oder es fehlten die richtigen Leute, die an dem Projekt weiterarbeiten sollten (man könnte sagen, dass die Gründe in direktem Zusammenhang zueinander standen). Nachdem wir im Oktober 2006 mit dem Projekt gestartet haben, wurde die Hälfte der folgenden 5 Jahre (also bis 2011) am Solaris absolut „nichts“ getan – völliger Stillstand. Keine Programmierung, keine technische Entwicklung, absolut keine Arbeit wurde erledigt. Da hätte ich wissen müssen, dass wir bei der Frankfurter Musikmesse 2007 den Solaris zu früh vorgestellt haben, aber ich habe mir optimistischer Weise gesagt, dass sich die Dinge in einem Jahr oder so schon erledigen ließen!

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