Über Theo Bloderer

“Es genügt, einen Ton schön zu spielen” sagte der Komponist Arvo Pärt im Jahre 2005. Diese Aussage ist ebenso einfach und - wie ich finde - exzellent: Es braucht kein Meer an Tönen, denn entscheidend ist der Klang. Dass so mancher Vintage-Synthesizer der 70er und 80er Jahre teils unerreicht hochwertige Klänge liefert, steht außer Frage. Doch tatsächlich leben wir “heute” in einer nahezu perfekten Zeit. Einerseits hat man – mehr oder weniger – noch Zugriff auf die Vintage Analogen, andererseits wird auch bei Neugeräten die wichtige Komponente des hochwertigen Klanges wieder zunehmend berücksichtigt. Doepfer, Cwejman, Synthesizers.com, MacBeth, Moog, GRP, Studio Electronics, COTK, John Bowen und andere Hersteller bauen hervorragende Synthesizer, die den “Klassikern” in nichts nachstehen. All diesen (alten wie neuen) “großartigen” Instrumenten ist Great Synthesizers gewidmet. _________________________________________________________ In 2005 composer Arvo Pärt said: “Playing one tone really well is enough”. In other words, it is sufficient to play one tone 'beautifully'. I agree with that. All musical efforts are focused on the sound itself. Although I studied classical music (piano and drums), it’s the electronic sound that inspires me. Synthesizers are the epitome of new sounds and exciting tonal spheres. Today, many companies produce high-quality - excellent! - synthesizers: Doepfer, Cwejman, MacBeth, Moog, GRP, Synthesizers.com, COTK, Studio Electronics, John Bowen and others. It's their products I'm really interested in ... apart from Vintage Synthesizers, which I have been collecting for 20 years. Subsequent to our former websites Bluesynths and Blogasys, Peter Mahr and I have now created GreatSynthesizers. We hope you like it.
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GRP A4
- wilder analoger Synthesizer

Wurden Sie schon einmal von einem laut kläffenden Vierbeiner gekniept? In die Wade vielleicht, oder in die Hand …? Mir passiert das ab und zu, wenngleich die betreffenden Hunde es sonst ja „nie“ tun, wie ihre Besitzer immer versichern. Nun, man muss fair sein – nicht alle der hier angesprochenen Vierbeiner sind gleich, es gibt da sehr unterschiedliche Kategorien.

GRP A4 Synthesizer

Da wären zunächst mal die großen Hunde, die können tief grollen und laut knurren. Doch meistens sind sie sehr nett und eigentlich mehr verspielt denn bösartig. Sanfte Riesen, wenn man so will. Dann gibt es aber noch die kleinen Knieper. Sie zerren wie verrückt an der Leine und kläffen jedes Lebewesen an, das größer ist als sie selbst (hm, alles). Ungeachtet ihrer mangelnden Leibesfülle sind sie wirklich aggressiv, richtig bösartig und somit einfach das Gegenteil ihrer liebenswürdigen, großen Artgenossen.

Um nun auf GRP zu kommen: Hier gibt es erstaunliche Parallelen zur Tierwelt … Weiterlesen

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LEM Bit-99 analoger Synthesizer

Schon einmal gesehen? Der LEM Bit-99 ist die sehr seltene Version des Crumar Bit-99. Technisch völlig identisch, unterscheidet sich die LEM-Version durch die deutlich bessere Grafik bzw. Auflistung der Klangparameter am Panel. Ein kleines Plus, das die Programmierung des Instruments erleichtert. Zudem ermöglicht ein Plastikeinschub das Einsetzen (und Auswechseln) von Soundlisten.

LEM Bit-99 Synthesizer

LEM Bit-99 Synthesizer

Nachdem Crumar 1986 von LEM übernommen wurde, setzte man die Herstellung der Bit-Produkte – Keyboard Bit-99, Rackversion Bit-01 und das Masterkeyboard MMK – für einige Monate fort. Einzig die weißen Varianten der Keyboard- bzw. Rackversion wurden nicht weitergeführt.

LEM Bit-99 Synthesizer

LEM Bit-99 Synthesizer

Klanglich sind die Bit-Synthesizer übrigens erstaunlich hochwertig: warm, voluminös, extrem “breit” und sehr ausdrucksstark. Es sind deutlich unterschätzte Instrumente, die dem wunderbaren Roland Juno-60 in einigen Aspekten das Wasser reichen können … und ihn dabei sogar noch übertreffen! 3 Klangbeispiele sind angehängt. Weitere finden sich im Listening Room …

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GRP A4 Testbericht … coming soon!

Der neue GRP A4 Synthesizer

Der neue GRP A4 Synthesizer

Der GRP A4 MIDI-CV/Gate Analogsynthesizer ist gelandet. Die Ansprüche in dieser Preisklasse sind natürlich sehr hoch und wir erwarten, ein Instrument mit vielseitigem musikalischen Potenzial vorstellen zu können. Die Zeichen dafür stehen gut: Distortion-Möglichkeiten für beide Filter, der einzigartig “dynamisch steuerbare” LFO1, die Loop-Hüllkurven, der raffinierte (und nochmals verfeinerte) Step-Sequencer sowie zusätzliche CV-Anschlüsse gehören zu jenen Details, die wir in unserem Testbericht beleuchten. Umfangreiche Klangbeispiele ergänzen den Bericht rund um den GRP A4.

3 VCOs, 2 Sub-Oszillatoren, RingMod und 2 VCFs ...

3 VCOs, 2 Sub-Oszillatoren, RingMod und 2 VCFs ...

Die CV/Gate Abteilung wurde nochmals erweitert ...

Die CV/Gate Abteilung wurde nochmals erweitert ...

Zwei flexible VCFs: 6/12/18/24 dB LPF und HP/BP/LP/Notch MultiMode.

Zwei flexible VCFs: 6/12/18/24 dB LPF und HP/BP/LP/Notch MultiMode.

Coming soon …

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Längeres Leben für
Vintage Polyphone Synthesizer

Martin Hoewner und Heinz Weierhorst sind Techniker aus Bochum, die Zukunftslösungen für bestimmte Problemstellen von Vintage Analogen anbieten. Eine solche Schwachstelle ist zum Beispiel das Netzteil, das nun in neuer Form speziell für Roland Jupiter-8, Elka Synthex, Moog Memorymoog und Sequential Prophet-5 entwickelt wurde.

Doch lassen wir die beiden Techniker zu Wort kommen:

“Hohe Betriebstemperaturen (Jupiter-8), laute Geräuschkulissen durch eingebaute Lüfter (Memorymoog, Synthex) oder durch das Brummen alter Trafos (Prophet-5) waren uns schon immer ein Dorn im Auge. So haben wir nun neue Netzteile speziell für diese Instrumente entwickelt. Damit kann man die Wärme- und auch die Geräuschbelastung im Betriebszustand gegen Null reduzieren, das Leben der Synthesizer im wahrsten Sinne des Wortes verlängern – und nebenbei Strom sparen. Doch besser wir erklären das etwas genauer …

Vier Jupiter-8 am Stück. Nummer 1, 3 und 4 (v. links) haben das neue Netzteil bereits integriert. Foto (c) Synthtaste

Die hohen Temperaturen in den Instrumenten lassen elektronische Bauteile enorm altern. ICs, Kondensatoren und Kabelbäume leiden darunter. Somit ist es dringend angebracht, die Wärme zu reduzieren. Das geschieht nun und es kann die Lebenszeit der Instrumente deutlich verlängern.

Es kommt auch häufig vor, dass die inneren Netzkabel bei Vintage Klassikern nur noch an 2 oder 3 Litzen hängen, weil der Rest durch mechanische Belastungen beim Öffnen und Schließen der Geräte gebrochen ist. Resultierende Kurzschlüsse können ein ganzes Gerät zerstören. Auch diese Risikostelle haben wir behoben.

Lüfter-Geräusche und Trafobrummen gibt es nicht mehr, da unsere Netzteile kaum noch Wärme entwickeln und nicht auf aktive Kühlung angewiesen sind. Das ist sehr angenehm.

Wenn auch nicht vordergründig, so spielt der Stromverbrauch ebenso eine Rolle. Diesen konnten wir deutlich senken, was zum Beispiel gerade beim Memorymoog schön zu beobachten ist: Er verbraucht statt ursprünglichen 118 Watt nun nur noch 48 Watt. Zudem kann man seine Safety Parameter selbst bestimmen. Unsere Netzteile sind jedenfalls doppelt abgesichert.

Hier wird der Stromverbrauch des originalen (links) und neuen Netzteils im Jupiter-8 gezeigt. Zudem bekommt man einen Eindruck, wie viel mehr Platz nach dem Umbau im Instrument ist. Foto (c) Synthtaste

Schließlich ist noch anzumerken, dass die aus den Geräten entnommene “alte” Elektronik neuen Platz frei setzt. Somit verbleibt nach dem Umbau wichtiger Raum für zusätzliche Modifikationen, z.B. für die Elektronik einer Velocity- und Aftertouch-Steuerung mittels einer nachgerüsteten Tastatur. Diesen Umbau bieten wir übrigens auch an.”

Weitere Infos unter: http://www.synthtaste.de

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GreatSynthesizers hat die Vorteile des neuen Netzteils anhand des Elka Synthex überprüft. Das Instrument wiegt jetzt einige Kilo weniger (und ist immer noch schwer, keine Frage), es hat ein neues Netzteil, keinen Lüfter mehr und ist damit – das ist das Beste – absolut ruhig. So ist es nun ein Genuss, die hervorragende Klangqualität des Synthex in völlig “rauschfreier” Umgebung erleben zu dürfen. Empfehlenswert!

Elka Synthex mit neuem Netzteil und ohne Lüfter

Elka Synthex mit neuem Netzteil und ohne Lüfter.

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GRP A4 Synthesizer – die ersten Videos

Es ist erhebend, wenn ein neuer (und guter!) Analogsynthesizer das Licht der Welt erblickt. Der GRP A4 Prototyp ist fertig. Enrico Cosimi, seines Zeichens Keyboarder und Autor für “Audio Central Magazine”, hat vier Videos zum neuen GRP A4 erstellt. Dabei geht er Stück für Stück auf die Besonderheiten des Instruments ein. Sein Resumee: Der A4 ist der “Wilde Analoge”!

Also: Kaffee holen, Kopfhörer aufsetzen, Links anklicken … und geniessen!

GRP A4 - Video 1

GRP A4 - Video 1

GRP A4 – Video 1: Die Basics – Filter – LoopEG

GRP A4 - Video 2

GRP A4 - Video 2

GRP A4 – Video 2: Mehr Details – Step-Sequencer – Auto-Pan – etc.

GRP A4 - Video 3

GRP A4 - Video 3

GRP A4 – Video 3: Exklusives – Ext. Audio In – Env. Follower – Sample&Hold

GRP A4 - Video 4

GRP A4 - Video 4

GRP A4 – Video 4: Der wilde Analoge – GRP A4 LIVE


Weitere Informationen unter: www.grpsynthesizer.it

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Kawai K3
- der seltene Hybrid-Synthesizer

Der Kawai K3 ist eindeutig ein Synthesizer der mittleren 80er Jahre. Die typischen Folientaster jener Zeit, das etwas antiquiert wirkende (und erstaunlicherweise heute noch immer gut leserliche) LED-Display, sowie das beinahe gänzliche Fehlen von Hardware-Bedienelementen (der K3 hat einen Regler, ein Poti und ein Wheel) ermöglichen die zielsichere geschichtliche Zuordnung des Instruments.

1986 auf den Markt gebracht, passt der 6-stimmige Kawai-Synthesizer eindeutig in die Gilde jener Instrumente, die äußerlich dem Yamaha DX-7 nachempfunden wurden: Oberheim Matrix-6, Casio CZ-1/3000/5000, Sequential Prophet 2000, Roland Alpha Juno 1/2, JX-8P/10 und einige mehr.

Kawai K3

Kawai K3

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Die 10 “Greatest Synthesizers” ..?

Interessanter Link zu den 10 großartigsten Synthesizern der Geschichte – auf musicradar.com. Wie immer handelt es sich natürlich um eine subjektive Einschätzung, hier mit Stand 2009 … daher noch “relativ” aktuell. Analog, hybrid, digital – alles ist vertreten. Erstaunlich, was sich da so alles in die Top-Ten der Synthesizer-Geschichte eingeschlichen hat … und ebenso erstaunlich, was hier “nicht” zu finden ist.

Der Sequential Prophet-5 hat es auf Platz 3 geschafft ...

Der Sequential Prophet-5 hat es auf Platz 3 geschafft ...

Link: The 10 greatest synthesizers of all time

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SEM Pro – exzellenter Klang, MIDI und hochwertige Patchbay

Nun, es ist in der Tat das wohl “ideale” neue SEM Modul. Nicht nur, weil es die Kombination von MIDI und CV-Steuermöglichkeiten anbietet. Auch die Verarbeitung ist die hochwertigste der “neuen” SEMs. Genauer gesagt: Das Patchfeld ist – im Gegensatz zum bisherigen Patch-SEM Modul – “mit” dem Gehäuse verschraubt (und nicht auf einer Platine, die “hinter” dem Bedienpanel liegt und einfach durch Öffnungen zugänglich ist). Die fest mit dem Gehäuse verschraubten Buchsen sehen edler aus und fühlen sich auch entschieden anders an, hier wackelt nichts!

SEM Pro Synthesizer Modul

SEM Pro Synthesizer Modul

Klang und Verarbeitung der neuen SEM-Reihe sind übrigens sehr gut. Ob sie an das Original herankommen? Klanglich fast zu 100%, in punkto Hardware immerhin zu 75% …

SEM Pro Synthesizer Modul

SEM Pro Synthesizer Modul, Foto (c) scolopendra.it

SEM Pro Synthesizer Modul

SEM Pro Synthesizer Modul, Foto (c) scolopendra.it

Mehr Infos zur neuen SEM-Reihe unter www.tomoberheim.com.