Über Peter M. Mahr

Es muss Mitte der 70er Jahre gewesen sein, als ich das erste Mal “Switched on Bach” von Walter/Wendy Carlos gehört habe. Seitdem haben Elektronische Musik und Synthesizer nichts an Faszination und Vielfalt in ihren Ausdrucksmöglichkeiten für mich verloren. Der Haptik wegen und wohl auch bedingt durch meine Wurzeln, gebe ich nach wie vor Hardware den Vorzug, selbst wenn die Qualität so mancher Plug-Ins mittlerweile beeindruckend ist. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben eine neue Generation an Klangschaffenden und Musikern hervorgebracht, die wie es scheint nun wiederum der Faszination der alten analogen Instrumente erliegen. Genau in diesem Spannungsfeld soll sich der Inhalt unseres Magazins wieder finden. ________________________________________________________ It must have been the middle of the 70′s when I first heard “Switched on Bach” by Walter/Wendy Carlos. Since then, electronic music and synthesizers have lost none of their fascination and variety in their means of expression for me. Because of the tangibility of it and probably also due to my roots, I still prefer hardware, even if the quality of some plug-ins is now impressive. The developments of recent years have spawned a new generation of sound professionals and musicians, who seem to again succumb to the fascination of old analog instruments. It is precisely in this area of tension that the content of our magazine can be found.
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NAMM 2013 – KingKORG Virtuell Analoger Synthesizer

KingKORG

Korg feiert sein 50 jähriges Bestehen mit einigen Neuerscheinungen, so zB mit dem KingKORG, der folgende Spezifikationen aufweist:

  • eXpanded Modeling Technology synthesis system
  • 61 semi-weighted keys with velocity
  • 24 voice polyphony
  • 300 Programs (200 presets / 100 users), 8 categories
  • Max timbre: 2 (Layer / Split)
  • 3 oscillators (selectable types: analog, noise, DWGS, PCM and MIC IN)
  • 127 types in total (analog & Noise: 64 + DWGS: 30 + PCM: 50 + MIC IN)
  • 1 Filter (LPF, HPF, BPF)
  • 18 filter types (LPF: 7 + HPF: 5 + BPF: 6 / Included modeling filter)
  • Modulation : EC: 2 units, LFO: 2 units, AMP
  • Virtual Patch per timbre: 6 sets
  • 3 Program effects (PRE FX, MOD FX, REV / DELAY) + 2-band EQ (2-band) + stereo TUBE
  • PRE FX: 6 types (DISTORTION, DECIMATOR, RING MOD, GT AMP, AMP EP, TONE)
  • MOD FX: 6 types (FLANGER, CHORUS, U-Vibe, Tremolo, Phaser, Rotary)
  • REV / DELAY: 6 types (HALL, ROOM, PLATE, TAPE ECHO, MOD DELAY, DELAY BPM)
  • 16-band vocoder with Formant Shift and Formant Hold
  • Arpeggiator with up to 8 steps (step number can be changed), 6 types (UP/DOWN/ALT1/ALT2/RANDOM/TRIGGER)
  • Joystick, octave up / down buttons, Category / Favorite button
  • 16 x 2 character OLED (Organic Light-Emitting Diode)
  • 128 x 64 pixel OLED subdisplays oscillator and filter sections
  • Mic In | Connector Type XLR-3-31 (balanced)
  • Audio Output L / MONO, R, TS phone jack (unbalanced)
  • 3, 5 mm stereo mini-jack headphone out
  • DAMPER PEDAL jack (no “half-damper” support), SWITCH / PEDAL jack
  • CV / GATE OUT jack
  • MIDI In and Out
  • USB Type B
  • Dimensions (W x D x H): 1027 × 313 × 96 mm
  • Weight: 7.0 kg
  • CV / GATE cable for Korg Monotribe and MS-20

 

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Moog Trivia Quiz – Die Gewinner!

GreatSynthesizers - Moog Trivia Quiz

GreatSynthesizers – Moog Trivia Quiz

Keine Frage, einfach war es nicht, unser Moog Trivia Quiz!

Lassen Sie uns gleich zur Auflösung kommen:

  • A = Voyager
  • B = Andromeda
  • C = Minimoog Model D
  • D = Slim Phatty

Obwohl niemand alle vier Synthesizer richtig zuordnen konnte, haben wir uns entschieden den Teilnehmern ein Buch zukommen zu lassen, die mindestens zwei korrekte Antworten gepostet haben.

Je eine englischsprachige Ausgabe unseres “GreatSynthesizers.com” Buchs erhalten:

  • Alexey Kurylev
  • Jan

Je eine deutschsprachige Ausgabe unseres “GreatSynthesizers.com” Buchs erhalten:

  • Studiodragon
  • Axel Fischer
  • Peter Sobczyk

Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns bei allen Teilnehmern.

Abschließend vielleicht noch folgender Hinweis, … durchaus möglich, dass es hier in den nächsten Wochen, oder Monaten, eine ähnliche Verlosung und somit die Chance ein GreatSynthesizers Buch zu gewinnen gibt.

interview

Richard Lawson
– Inhaber von RL Music

RL Music ist der größte Händler für Vintage Synthesizer in Europa. Das Unternehmen befindet sich in Reading, Berkshire im Süden Englands. Lesen Sie hier das Interview, das wir mit Richard Lawson, dem Inhaber von RL Music, geführt haben.

Richard Lawson

Richard Lawson of RL Music in his studio

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SYNmag – Das Synthesizer-Magazin

SYNmag - Das Synthesizer-Magazin

SYNmag – Das Synthesizer-Magazin

Das Internet ist für viele zur primären und bewährten Informationsquelle geworden. Dennoch erfreuen sich Bücher und Zeitschriften nach wie vor einer treuen Fangemeinde und somit zum Glück einer weiten Verbreitung. Alleine die Haptik ist ein Vorzug, den viele nicht missen wollen.

Die Kollegen des deutschsprachigen Synthesizer-Magazins und ihr “SYNmag” sind vielen unserer Leser vermutlich ohnedies bekannt, für den Fall, dass dem nicht so ist, hier der Hinweis auf das alle zwei Monate neu erscheinende Fachmagazin. Das 2006 gegründete Magazin widmet sich schwerpunktmäßig den Themen Klangsynthese und Synthesizertechnik. In diesem Jahr wartet das SYNmag mit der ersten Schwerpunkt-Ausgabe auf, die sich Analogen Synthesizern widmet.

Wenn Sie mehr über die aktuelle Ausgabe des Synthesizer-Magazins erfahren wollen, dann lohnt sich ein Besuch der SYNmag Webseite.

Nähere Informationen zu allen bisher erschienen Ausgaben finden Sie hier.

SYNmag Schwerpunktausgabe "Analoge Synthesizer"

SYNmag Schwerpunktausgabe “Analoge Synthesizer”

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Doepfer – Dark Energy II

Doepfer Dark Energy II

Doepfer Dark Energy II

Die Auslieferung der ersten Geräte des Doepfer Dark Energy II hat begonnen. Laut Doepfer Webseite ist die erste Produktionsserie allerdings schon ausverkauft.

Um die Wartezeit zu Überbrücken finden Sie hier eine Zusammenfassung der Unterschiede zum Dark Energy I:

  • 12dB Multimode-Filter mit Tiefpass, Notch, Hochpass und Bandpass (statt 24dB Tiefpass beim Dark Energy I)
  • Der bisherige LM-Regler für das Filter übernimmt beim Dark Energy II die Wahl des Filter-Typs “Mode” und ermöglicht das stufenlose Überblenden von Tiefpass, Notch, Hochpass und Bandpass
  • Der Modulationsregler des Filters “XFM” ist als sog. “Polarizer” ausgeführt. Die mit dem Kippschalter “Source” angewählte Modulationsquelle (LFO2 oder ADSR) kann positiv (rechte Hälfte des Regelbereichs) oder negativ (linke Hälfte des Regelbereichs) auf die Filterfrequenz wirken.
  • Mit dem Kurvenformschalter des VCOs kann zwischen Sägezahn und geclipptem, invertiertem Sägezahn umgeschaltet werden (in Mittelstellung ist der Sägezahn ausgeschaltet)
  • Die Grundwellenform des VCOs  ist Sägezahn (im Gegensatz zu Dreieck beim DE I).
  • Der VCA hat eine exponentielle Kennlinie (nicht die Kombination aus linearer und exponentieller Kennlinie wie beim Dark Energy I)
  • Auf Grund der rein analogen Schaltung mit Temperaturregelung ist der VCO erst nach einer längeren Einschaltdauer stimmstabil (ca. 30 Minuten)
  • Der Klang des Dark Energy II weicht deutlich von dem des Dark Energy I ab (insbesondere wegen der völlig anderen Art des Filters). Falls Sie bereits einen Dark Energy I besitzen, so kann der Dark Energy II auf Grund des anderen Klangs sehr gut als Ergänzung dienen. Sie werden jedoch nicht die Klänge des Dark Energy I mit dem Dark Energy II nachbilden können (und umgekehrt) !
  • Der Dark Energy II bietet für Anwender, die entsprechende Elektronikkenntnisse besitzen, wesentlich mehr Erweiterungsmöglichkeiten als der Dark Energy I. So sind beispielsweise interne Anschlusspunkte für VCO Sync, lineare VCO FM, Rechteck- und Sägezahn-Ausgang des VCOs, Tiefpass/Bandpass/Hochpass-Ausgang des Filters, Reset/Sync für jeden LFO, Rechteck- und Dreieck-Ausgang jedes LFOs vorhanden. Außerdem ist eine verbesserte Glide-Option geplant, die per Midi-Controller an/abgeschaltet werden kann.

[Quelle: Doepfer Webseite]

Ein Doepfer Dark Energy Testbericht wird folgen!

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Timing – der Lackmustest

Innerclocksystems' - Timing Lackmustest

Innerclocksystems’ – Timing Litmus Test

Wollten Sie schon immer wissen, wie sich z.B. die DSI Tempest im Timing verhält? Oder wie sich zB AKAIs MPC3000 im Vergleich zur MPC2500 schlägt? Wie es um die Roland Klassiker bestellt ist, oder

– Roland: TR-606
– DSI: Tempest
– Akai: MPC-2500
– Akai: MPC-4000
– Analogic-ACS: TM-116 Analogue Control System
– Doepfer: Dark Time
– Korg: Monotribe
– TipTop Audio: Z-8000 Matrix Sequencer
– Akai: MPC-5000
– Kawai: R-100
– Analogue Solutions: Oberkorn MKIII
– Roland: MV-8800
– Roland: MC-909
– UREI: 964 Digital Metronome
– Akai: MPC-3000
– Akai: MPC-60 MK1
– Roland: MC-4B
– Roland: R-8MK1
– Elektron: Machine Drum SPS-1MKIIUW
– Roland: SH-101
– Linn: LinnDrum LM2
– Roland: CR-8000
– Roland: TR-808
– Roland: TR-909

Ein Beispiel - AKAIs MPC 4000

Ein Beispiel – AKAIs MPC 4000

Dann sollten Sie unbedingt die folgende Webseite besuchen!

Das eine oder andere Ergebnis mag durchaus überraschen….

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Knifonium – Röhren-Synthesizer

Knifonium – Röhren-Synthesizer aus Finnland

Knifonium

Knifonium - Röhren-Synthesizer

Die erste Serie besteht aus sechs Exemplaren, von denen mittlerweile fünf verkauft sind und die vermutlich im Mai/Juni 2013 ausgeliefert werden. Der Stückpreis beträgt jeweils € 9.000 (exkl. Mwst). Die Produktion einer zweiten Serie wird angedacht, ob zum selben Preis, ist derzeit nicht bekannt.

Knifonium - Röhren- Synthesizer

Knifonium - Röhren- Synthesizer

Die Knifonium Webseite ist derzeit in Arbeit. In der Zwischenzeit finden Sie weitere Informationen auf der Knifonium Facebook Seite.

Knifonium Tubes

Knifonium - Röhren

interview

Yves Usson – Mitentwickler
des Arturia MiniBrute

Yves Usson (aka yusynth)

Yves Usson (aka yusynth) vor zwei seiner Modular Systemen (links: sein selbst gebauter Modular Synthesizer, rechts: ein synthesizers.com Modular System)

GS: Yves bevor wir über den MiniBrute sprechen, kannst Du uns bitte ein wenig über Dich erzählen?

Yves Usson: Nun, ich bin 55 Jahre alt und lebe in Grenoble in den französischen Alpen. Schon als Kind fühlte ich mich von Wissenschaft und Technologie angezogen. Als Teenager (in den 70er Jahren), galt mein Interesse Radiogeräten und zu dem Zeitpunkt begann ich über Elektronik zu lernen, ein Selbststudium mittels Bücher und Zeitschriften. Nicht ganz zufällig wurde ich damit auch Leiter des Elektronik-Verbandes an meiner High-School. Nach dem Schulabschluss ging es an die Universität, wo ich zwei langweilige Jahre in der Medizin verbrachte, bevor ich zur Biologie wechselte. Dort habe ich alle Prüfungen in Zell- und Molekular-Biologie absolviert und schloss 1985 mit dem Doktorat ab.

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interview

John Bowen – Entwickler
des SOLARIS Synthesizers

Ein glücklicher John Bowen mit seinem Instrument

Ein glücklicher John Bowen mit dem Solaris

GS: Seit der Ankündigung und der eigentlichen Veröffentlichung des SOLARIS ist einige Zeit vergangen. Kannst Du uns etwas über die Gründe hierzu erzählen?

John Bowen: Ja, da gibt es zwei Hauptgründe warum wir einige Verzögerungen hatten. Zu den entscheidenden Zeitpunkten fehlte entweder die Finanzierung oder es fehlten die richtigen Leute, die an dem Projekt weiterarbeiten sollten (man könnte sagen, dass die Gründe in direktem Zusammenhang zueinander standen). Nachdem wir im Oktober 2006 mit dem Projekt gestartet haben, wurde die Hälfte der folgenden 5 Jahre (also bis 2011) am Solaris absolut „nichts“ getan – völliger Stillstand. Keine Programmierung, keine technische Entwicklung, absolut keine Arbeit wurde erledigt. Da hätte ich wissen müssen, dass wir bei der Frankfurter Musikmesse 2007 den Solaris zu früh vorgestellt haben, aber ich habe mir optimistischer Weise gesagt, dass sich die Dinge in einem Jahr oder so schon erledigen ließen!

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