Arturia RackBrute: praktisch – gut – mobil

Ok, ein kurze Phase der Enttäuschung war nicht zu leugnen. Irgendwann soll ja der polyphone Brute kommen … aber das passiert wohl erst auf der NAMM.

Der RackBrute ist ein rein mechanisches System, das die beiden Pole BRUTE und MODULAR in einer Einheit verbindet. Optisch wie mechanisch gut gelöst. Der “Clou” wäre natürlich eine Stromversorgung des Racks via MiniBrute 2 gewesen … aber ok, es bleibt eben bei der mechanischen Verkoppelung der Elemente.

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Durch die Vielseitigkeit des Konzepts kann der RackBrute “nur” für Modular-Racks, oder aber auch – wie im Bild zu sehen – als Koppelung von MiniBrute2 und externen Modulen dienen. Dank des sehr großzügigen Patch-Panels des neuen MiniBrute dürfte dieses Gesamt-Paket eine große Anhängerschaft finden.

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Immerhin kann man nun auf kleinen Raum eine komplette Klang-Einheit perfekt – und ästhetisch ansprechend – verknüpfen. Zusammengeklappt lässt sich der RackBrute – mit Modular-Rack und MiniBrute 2S beispielsweise – bequem als Quasi-Koffer tragen. Dabei dürfte die Club-Szene als vorrangige Zielgruppe im Visier von Arturia stehen …

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Bleibt noch abzuwarten, ob Arturia selbst auf den Zug der Eurorack-Module aufspringt. Was aber – zugegeben – nicht ganz zu erwarten ist. Zu umfassend ist das bereits verfügbare Angebot an Modulen unterschiedlichster Hersteller. Doch mit dem RackBrute ist die Türe offen und die Verbindung von Arturia-Synthesizern zu externen Modulen gegeben. Ein schlaues Konzept.

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Der RackBrute ist in 3 HE …

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… und in 6 HE verfügbar …

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