Kompromissloser Luxus? Design-Synthesizer “20”

Virtuell-analoger Synthesizer mit Wavetable-(Waldorf)-Engine für 20.000 Euro (plus MwSt.) gefällig? “Jetzt zuschlagen”, lautet die Devise: Der Design-Synthesizer “20” von Axel Hartmann wird in kleinster Auflage von nur 20 Stück je Farbvariation (also: 40 Stück gesamt) gebaut. Ein Lamborghini unter den Synthesizern, ein Sportwagen mit SUPRA Op-Amp – für den (so der Hersteller) besonders dynamischen Sound …

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Das Instrument sieht – gerade im Detail – äußerst edel aus. Klar, stammt es doch aus der Design-Feder von Axel Hartmann persönlich …

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Der Hartmann “20” gibt es übrigens in Silber und Anthrazit …

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Weitere Info und Bestellungen unter:
http://www.20-music.de

6 Gedanken zu “Kompromissloser Luxus? Design-Synthesizer “20”

  1. Super, aber gibts den nicht auch mit Swarovski Kristall an der Seite ?
    Im Ernst, was für ein Hipster Schrott. Billig Digi-Hupe in Alu auf edel gemacht. Na gut, vielleicht kommt irgend ein Saudi um die Ecke und findet Gefallen daran.
    Nichts für ungut, aber irgendwann wird es lächerlich, die (wievielte?) Kopie eines Braun/ Wega Hybrid Designs zu lancieren, um in die “News” zu kommen. Zum Fremdschämen.

  2. Wirklich aufregend was heutzutage so möglich ist. Also was das Gehäuse angeht. Aus einem Block gefräst. In hauchdünner Optik, mattiert und edel im Aussehen. Tolles Design – was für ein Finish! Würde mich interessieren ob die Soundengine bzw. die Dynamik, Bedienkomfort etc. in die gleiche Richtung gehen.
    Eine echte Review wäre überaus interessant. Ist ja ungefähr die selbe (Preis-)Liga wie der Schmidt. Der Vorredner hier hat nicht ganz unrecht – das Design erinnert sehr stark an die früheren BRAUN Geräte.

  3. Die Sound Engine ist vom StudioLogic Sledge, lieber Matthias. Ein echter Top Synthesizer mit Ausrufezeichen, der dem Alufräs zur Ehre gereicht . .. “aus einem Block”, unglaublich. Das das geht heutzutage, Wahnsinn.

  4. Schwer zu sagen, was das Zielpublikum für ein solches Instrument ist. Selbst gut betuchten Musikern muss es ein wenig dekadent anmuten, sich ästhetisch (und finanziell) derart auf den Design-Faktor zu verlegen. Aber es stimmt, auf den SOUND darf man gespannt sein … als Zaungast, versteht sich.

  5. Soweit ich gelesen habe, ist der verbaute SOUND chip aus einem Sledge , der knapp 900 Euro als Keyboard Version kostet. Da der Chip im Sledge offiziell von Waldorf ist und die UI- Architektur fast 1:1 übernommen wurde, mag das stimmen. Vielleicht sieht man das Gerät ja zukünftig in der einen oder anderen GEZ Sendung. Oder Hartmann bekommt von Claus Kleber den RedDot Design Award im Heute Journal überreicht.
    Und wie immer die wichtigste Frage bei Hartmann: Hat Hans Zimmer schon einen geordert ? …