Arturia MatrixBrute – der innovative Franzose

Lang wurde gemunkelt – nun ist er da: Der “große” Brute, der MatrixBrute! Sein Name ist hier natürlich Programm: 16 Modulationsquellen stehen 16 Modulationszielen gegenüber. Quasi einem Modularsystem gleich (so der Hersteller), bietet der MatrixBrute den Vorteil, dass seine Sounds speicherbar (!) sind – 256 Programme stehen ab Werk zur Verfügung.

Arturia-MatrixBrute-01Besonders erfreulich ist natürlich auch die großzügige 4-Oktaven Tastatur (echter Luxus), sowie das klappbare Panel. Die Mod-Matrix kann nebenbei auch als 64-Step Sequencer genützt werden, ein Arpeggiator ist natürlich ebenso vorhanden. 12 CV-IN- und OUTputs eröffnen schließlich das Tor zum modularen Umfeld im Studio …

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Weitere Info unter:
http://www.arturia.com/products/matrixbrute

4 Gedanken zu “Arturia MatrixBrute – der innovative Franzose

  1. Für mich DAS highlight der diesjährigen NAMM! Also gibt es doch noch Hersteller, die sich trauen auf Qualität zu setzen…! :)
    Die 3-fach Funktion der 16/16-Matrix ist einfach genial – genial einfach: zur direkten preset-Anwahl, 64-step sequencer & natürlich für Modulationen. Bleibt zu hoffen, dass die Erstserie mit ausgereiftem/bugfreiem System ausgeliefert wird und der Preis, wie derzeit angegeben, bei ca. 1.800 Euro bleibt – was schon alleine sensationell ist…

  2. Von den bisherigen NAMM-Demos kann man sich leider noch keinen Eindruck des Matrixbrute machen, was ich ein wenig schade finde (gerade bei einem Instrument solchen Kalibers; und wirklich spielen/performen kann da auch leider keiner…).
    Daher eine Frage an dich, Theo: Ich selber spiele einen microbrute, habe das brute-Konzept soweit intus – gerade das Konzept mit “einem” Multi-Oszillator war ja bisher der klanglich-ergiebige Clou der brutes. Natürlich braucht es für Modulationen wie sync mehr als einen Osc. – nur frage ich mich ob das bei drei solchen nicht zuviel des guten ist…?
    Pan-Modulation zB hab ich auf der Matrix noch keine finden können, sodass man den Stereoausgang für zwei unabhängige Sounds/Osc. nutzen könnte. Und schon beschleicht mich das Gefühl, ob ein zweiter Microbrute da nicht interessanter wäre? Der Vergleich hinkt natürlich grössenordnungsmäßig – halt rein konzeptionell…

    • … hallo Hans :o)

      Ja, aus der Matrix-Mod Ecke wird man betreffend Stereo/Pan nicht schlau, zumindest ist hier auf dem Panel nichts zu finden. Es gibt allerdings folgende Voice-Einstellungen: Monophonic, Paraphonic und DUO-Split. Das klingt schon verheißungsvoller (wobei noch unklar ist, “was” hier gesplittet wird und ob das wirklich “getrennte Audio-Signale auf getrennte Ausgänge” bedeutet). Auch die “Analog Effect” Ecke bietet Stereo Delay. Mehr ist zum Thema PAN im Moment nicht ersichtlich. LEFT / RIGHT Out ist vorhanden, andererseits scheint nur ein VCA vorhanden zu sein.

      Natürlich gibt es viele neue Extras (SteinerParker VCF “und” Ladder VCF) und und und, aber an sich ist man für schnelles und effektives Arbeiten im Stereo-Modus mit zwei MicroBrute sicher bestens (!) beraten. Auch der intuitive Sequencer und das kleine CV-Steckfeld an der Oberseite sind genial. Für 600 Euro (2x MicroBrute) erhält man ein musikalisch äußerst effektives – und platzsparendes – System.

      Darüber hinaus kommt wie immer der “Komplex” Faktor dazu. Der MatrixBrute wird bei weitem nicht mehr so intuitiv und locker zu bedienen sein wie ein Mini- oder MicroBrute (klarerweise). Zwar ist das Panel sehr übersichtlich, aber es gibt halt enorm viel zu beachten.

      Dennoch sieht der MatrixBrute nach “Must Have” Instrument aus, er hat schon eine sehr große Anziehung. Ich finde die Idee der Mod-Matrix sehr gut – wie die Pins bei EMS Instrumenten, nur einfacher. Zudem gibt es immer einen Grundsound (hoffentlich) – das kann beim EMS Konzept schon nerven, wenn bei falscher Pin-Belegung gleich “gar kein Sound” rauskommt. Die 3 Modes Preset – Seq – Mod stehen für flexible und unterschiedlichste Anwendungen … und speziell das 4-Oktaven Keyboard finde ich wunderbar. Endlich wieder ein Instrument, das wie ein “professionelles” Instrument aussieht …

      Harte Konkurrenz für Sub37, Dominion1, TwoVoice Pro und viele andere!

      LG Theo

      • Ja, wie du sagst – (leider) sieht der matrixbrute nach “must-have” aus… ;-))
        Auf jeden Fall bin ich auf den Grundsound gespannt, zumindest ist das Gesamtkonzept erstmal ein klares “Go” –
        und ich freu mich schon auf einen ausführlichen Test auf greatsynthesizers.com! ;)