Musikmesse Frankfurt 2014 – Report Teil 2

Anschließend an den Report Teil 1 und das Thema “Buchla” bleiben wir in Amerika und widmen uns MOOG. Am Stand des deutschen Vertriebes EMC herrscht reges Treiben, wobei – neben all den anderen Phattys, Voyagers und Effektgeräten – speziell der SUB 37 ein echter Besucher-Magnet ist.

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EMC darf sich jedoch nicht nur über großes Interesse an den Moog-Exponaten freuen. Auch der SCHMIDT Synthesizer ist – nun schon das dritte Jahr in Folge – Gegenstand großer Aufmerksamkeit.

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Das ausgestellte (und hier abgebildete) Instrument stellt jedoch tatsächlich – nach den Prototypen der vergangenen Jahre – das erste richtige Serienmodell dar.

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Doch auch Mellotrons (M4000D) sind bei EMC zu bestaunen …

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… ebenso wie neue (!) Rhodes-Instrumente. VINTAGE VIBE PIANO nennt sich die in den USA ansässige Firma, die Rhodes neu baut. Diese sind als 44- (!), 64- und 73-Tasten Modelle erhältlich. Das kleinste Modell sieht ja besonder süß aus …

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Plug & Play Instrumente à la Rhodes – sorry: Vintage Vibe Piano – haben klare Vorteile gegenüber jedem Synthesizer. Es sind einfach aufgebaute elektro-akustische Instrumente …

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… man setzt sich hin und beginnt sofort zu spielen …

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Doch von Amerika wieder zurück nach Europa. ARTURIA hat einen kleinen Traum Wirklichkeit werden lassen und den praktischen Step-Sequenzer des MicroBrute – mit einigen zusätzlichen Extras – nun auch in den MiniBrute SE implementiert. Frédéric Brun (Arturia) und Frank Orlich (Tomeso) führen durch den Stand und machen uns den MiniBrute SE wirklich schmackhaft …

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Nach unserem Besuch in Frankreich machen wir einen kleinen Ausflug nach Schweden. CLAVIA setzt auf Tradition, rote Farbe, schickes Design: Der schon letztes Jahr eingeführte Nord Lead 4 ist uns inzwischen sehr gut bekannt …

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Doch “neu” ist der Nord Lead A1. “A” steht – es ist wohl keine wirkliche Herausforderung – für ANALOG. Wobei virtuell analog des Pudels Kern ist. Doch egal, der A1 sieht – wie eben alle Clavia Instrumente – edel und sehr interessant aus …

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Auch die Electronic Drum-Ecke findet großen Zuspruch. Nord Drum 2 samt Nord Pad werden von den Besuchern fleißig gespielt …

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Bleiben wir im hohen Norden und wechseln kurz nach Schottland. Ken MacBeth: Ein schottischer Zappel-Philipp – ein echtes Energiebündel. Es ist unmöglich, ihn mit Andreas Schneider vernünftig zu fotografieren. Doch genau genommen passt das Bild sehr treffend zum quirligen Charakter des so symphatischen Schotten …

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Ken MacBeths neuer Elements Synthesizer sieht denn auch fantastisch aus. Ein edles Instrument wie aus dem Bilderbuch. Ein Must-Have Objekt …! Wir sind gespannt auf nähere Details zu diesem Ausnahme-Synthesizer.

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Auch weitere Highlights sind bei Schneiders Büro (und dem Vertrieb Alex4) zu finden. Der MFB Dominion 1 hat erstaunliche Fortschritte gemacht. Die erweiterte Keyboard-Version des Dominion X dürfte bald zur Auslieferung kommt. Das neue MFB Instrument ist wohl – neben dem Moog Sub 37, dem Arturia MiniBrute SE und MacBeths Elements – “das” Highlight des Jahres 2014 …

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WALDORF nicht zu vergessen! Es tut sich wieder viel in den Laboratorien der deutschen Synthesizer-Schmiede. Nachdem der kleine Rocket (jener Synthesizer, der vom Himmel fiel) bereits mit dem 2-Pole (analoges Desktop-Filter) ein Geschwisterchen bekommen hat …

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… gibt es nun nochmals Nachwuchs. Streichfett imitiert den Vintage String-Sound der alten Streicher-Keyboards aus den 70er Jahren. Die Memories sind herzallerliebst … 4 Plätze à 3 Bänke macht sagenhafte 12 Speicherplätze …

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Rosa scheint in gewisser Weise “IN” zu sein. Auf großer Fläche ist die Farbe auch in der Tat ein echter Hingucker …

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… doch ob man sich den Zarenbourg in PINK nun tage/wochen/monate/jahrelang im Studio ansehen möchte, ist natürlich eine andere Frage …

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Eine aktuelle Sonderausgabe des Zarenboug gibt es übrigens auch in Schwarz, in einer limierten Auflage von 100 Stück.

Doch wenn wir schon beim Thema E-Piano und knallige Farbe sind: CASIO hat zwei Sondermodelle seines PX-A100 herausgebracht. In Metallic ROT und Metallic BLAU. Sehr schön, sehr edel. Und es ist erstaunlich, wie enorm leistungsfähig diese modernen E-Pianos (in Anbetracht des definitiv günstigen Preises) sind.

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Im Synthesizer-Bereich ist bei CASIO alles wie gehabt. Die Casio XW-Serie ist nach wie vor im Rennen …

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Mit diesem kleinen Abstecher zu Casio beenden wir unseren Rundgang durch die Musikmesse 2014. Zumindest zwei große Firmen haben diesmal keinen Platz gefunden. YAMAHA ist nicht vertreten, da sich beim weltgrößten Hersteller von Musikinstrumenten in punkto Synthesizer wenig Neues tut. 10 Jahre MOTIF, die MX-Serie … Japan bleibt der Produktpflege treu.

Und KORG konnten wir aus Zeitgründen keinen Besuch abstatten. Doch die Entwicklungen rund um die Volca Serie, diversen MS-20 Neu-Auflagen, King-Korg, Kronos, Krome und Kross sind so weit bekannt. Dass das Unternehmen nun mit Hilfe von David Friend den Odyssey neu bauen möchte, ist eine – wie soll man sagen – etwas skurrile Idee. Friend war neben Pollock und Pearlman einer der drei Großen im ARP Management der 70er Jahre und selbst Präsident der Firma von 1977 bis 1980.

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Im jungen Alter von 21 Jahren zu ARP stoßend, war Friend für wichtige, frühe Erfolge von ARP, aber auch für manche essentielle Fehlentscheidungen in seiner Präsidentschaftszeit verantwortlich. Die Geschichte rund um The Rise And Fall Of ARP Instruments ist in Mark Vails Buch “Vintage Synthesizers” nachzulesen. Die Einbindung von David Friend in das neue Odyssey-Projekt sieht nun ein wenig nach Marketing-Gag aus, wenngleich – es muss fairerweise gesagt werden – Friend später ein sehr erfolgreicher Unternehmer wurde (und es nach wie vor noch ist).

Doch lassen wir der Sache ihren freien Lauf. Der KORG Odyssey soll im September 2014 auf den Markt kommen …

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Link Musikmesse 2014 Report Teil 1

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