Alesis Andromeda – polyphoner Edelsynthesizer

Anfang 2000 auf den Markt gekommen, präsentiert der Alesis Andromeda A6 heute einen der besten je gebauten (polyphonen) Analog-Synthesizer. Während Funktionsvielfalt, Bedienung und Klang des Instruments seit seinem Erscheinen die Musikwelt in Befürworter und Gegner teilen, hat sich der Andromeda in den letzten 10 Jahren als Edel-Synthesizer und Arbeitstier in vielen Studios einen guten Ruf gemacht.

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Anbei Bilder der seltenen roten Version des Andromeda. Die Fotos wurden freundlicherweise von Perfect Circuit Audio zur Verfügung gestellt.

Weiters finden sich im Anhang Klangbeispiele aus unserem Listening Room. Ein Hinweis zur “Lebendigkeit” des Andromeda-Klanges: Wir haben festgestellt, dass das Instrument am besten und natürlichsten klingt, wenn das Synthesizer nach dem Einschalten “nicht” mehr gestimmt wird. Das verschafft ihm jene Lebendigkeit, wie man sie von Vintage Analogen her noch gut kennt …

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2 Gedanken zu “Alesis Andromeda – polyphoner Edelsynthesizer

  1. Das mit dem Stimmen unterschreibe ich auch Theo, zumindestens bei gehaltener Temperatur im Raum, sonst gibt es ja auch noch einige Sachen dazu im zugehörigen Modus.
    Der Rote würde noch gut zum Blauen passen, nur etwas schwierig mit gerade 250 exemplaren nicht gerade oft anzutreffen.
    Sonst, die Achillesferse beim A6 Andromeda bleiben für mich die digitalen Effekte, die nicht dem hohen Gesamtniveau entsprechen, die LFOs die etwas schlapp mit nur 25 Herz reichen und vielleicht noch der Mangel an Poly-Keyboard Tracking im FM-Modus, der aber perfekt funktioniert in mono.
    Der A6 bleibt dennoch eine fantastische Maschine, mit Raumschiff Bedienoberfläche für die umfangreiche Modulation Matrix, daher vom Klang auch äußerst vielseitig und ultra leistungsstark.
    Die man auch mit der Zeit immer mehr zu schätzen weiss …

    • … “und” er ist erstaunlich zuverlässig – in Anbetracht dessen, was er kann (16 analoge Stimmen) und wie alt er inzwischen ist (10+ Jahre). Fällt mir beim Durchhören der Demos auch auf, dass die Effekte – allem voran der Hall – nicht sonderlich in die Musik integriert sind (in anderen Worten: stören, da qualitativ mittelmäßig). Doch kann man die FX Sektion mit einmal Drücken ausschalten und sich auf externe Effekte konzentrieren … praktisch (o:) …